Behinderten begegnen

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Wie kann ich einem Menschen mit einer kognitiven Behinderung begegnen? Gerne möchten wir anhand individueller Geschichten und praktischen Beispielen zeigen, wie eine Kommunikation gelingen kann. Dabei spielt die sogenannte „Feinabstimmung in der Kommunikation“ ( nach Dr. Barbara Senckel) eine wichtige Rolle.

Gelingt es einem den Zugang zu einem behinderten Menschen zu finden, wird man dies durchaus als Gewinn erleben und die Erfahrung auch auf Begegnungen mit anderen Menschen übertragen können.

Zunächst einmal gibt es keinen Unterschied, ob man einem Menschen mit oder ohne Behinderung begegnet. Um jemand zu begegnen braucht es:
• Interesse
• Zeit
• Offenheit
• Ungeteilte Aufmerksamkeit
• den Willen das Gegenüber wahrzunehmen
• die Bereitschaft auch etwas von sich selbst zu zeigen
• Unsicherheiten nicht überspielen
• den Mut zur Selbstreflektion

Einem Menschen wirklich begegnen kann man eigentlich nur auf Augenhöhe. Je authentischer ich (mit all meinen Verunsicherungen) bin, desto einfacher, da unverkrampfter, gelingen Begegnungen.

Menschen mit einer geistigen Behinderung sind oft sehr langsam oder reagieren verzögert oder es scheint, als käme gar keine Reaktion. Das führt bei den meisten Menschen zu einer Verunsicherung. Es kann sehr hilfreich sein erst einmal über seine allfälligen Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit einer geistigen Behinderung zu reflektieren. Sie als solche überhaupt wahrzunehmen und dann den Wunsch nach einer Begegnung entstehen zu lassen.

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Leben ist Begegnung

Ich werde am Du. Ich werdend spreche ich Du. Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
Martin Buber
Religionsphilosoph
Zunächst einmal gibt es keinen Unterschied, ob man einem Menschen mit oder ohne Behinderung begegnet.
Veronika Kisling
Initiantin ich-bin-da GmbH