Projekte

Seit 2011 führen wir Projekte im Namen von Ich bin da durch und machen damit auf das grosse Potential von Menschen mit Behinderungen aufmerksam. Diese verbinden wir mit Öffentlichkeitsarbeit mit dem Schwerpunkt „Menschen mit Behinderungen begegnen“. Wir sind überzeugt, dass Inklusion/Integration schlussendlich vor Allem über Begegnung stattfindet.

Angefangen hat alles mit einer Auktion zugunsten des Films Ich bin da – Entwicklung ist Beziehung. Der erste Teil (Dauer 60 Minuten) konnte 2015 abgeschlossen werden. Ich bin da steht für «ich bin da» für dich – durch alle Schwierigkeiten hindurch und «ich bin da» im Sinne von «hallo schaut, ich bin da, es gibt den Menschen hinter der vordergründig sichtbaren Behinderung. Du bist eingeladen mich zu entdecken. Danke, dass du es versuchst.

Ich bin da – Entwicklung ist Beziehung

Der erste Teil des Films (Dauer 60 Minuten) gibt einen Einblick in die Geschichte von Helena als Kind und Teenager und ihrer Mutter Veronika. 
Helena leidet an «tuberöser Sklerose». In einem Atemzug werden mit der seltenen Krankheit auch Tic, Zwänge und Aggressionen genannt. Analog zum unermüdlichen Bemühen
den Zugang zum eigentlichen Wesen von Helena hinter der vordergründig sichtbaren – schweren – Behinderung finden zu können, bessert sich auch ihr Verhalten. Davon erzählt der Film.

Inklusion ist für Mutter Veronika mehr als nur ein Schlagwort. Und Menschen wie Helena dürfen dabei nicht ausgeschlossen werden. Der Weg führt vom Rand in die Mitte (des eigenen Herzens), ein (oft auch mühevoller) Weg auf dem man viele Schätze findet. Es lohnt sich also ihn zu gehen!

Teil 2 des Films ist noch in Arbeit und nimmt den Faden auf als es im Zusammenhang mit dem natürlichen Ablösungsprozess von der Mutter zu einer erneuten Krise kommt. 

PLAKATAUSSTELLUNGEN

Bekannt wurden wir mit unseren ansteckend lebensfrohen Plakaten. Die Idee im öffentlichen Raum einem breiten Publikum diese herzerfrischenden Arbeiten bekannt zu machen, funktioniert also sehr gut! Angefangen hat es 2017 mit der Plakatausstellung «Exklusiv inklusiv» in Zürich und Basel. Weitere Ausstellungen in Bern, Lörrach, im Unispital Basel folgten. Wir sind selber immer wieder überrascht über die überwältigend positiven Reaktionen auf die Plakate!

SAFT VO DE CHUEH

Auslöser für Helenas Interesse an Kühen war am früheren Wohnort der freundliche Peter ( Bauer aus der Nachbarschaft – „är isch immer so fröhlich und nätt“ ) und am neuen der Seppi, der Helena immer herzlich willkommen heisst
( im Stall hett, s en Seppi und viel Chüeh!).
Was für eine Freude! Schloss Herdern verkauft seit Mai 2017 jährlich 40’000 Liter mit unserem Etikett „ Saft vo de Chueh“.
Und zwar in folgenden Läden:
Volg Eschenz, Hauptstrasse 86, 8264 Eschenz
Volg Warth, Kirchgasse 6, 8532 Warth
Volg Wagenhausen, Im Schloss 4, 8259 Wagenhausen
Volg Hüttwilen, Hauptstrasse 15, 8536 Hüttwilen
Bulant Käsespezialitäten GmbH, Obertorstrasse 9, 8266 Steckborn
Madörin Gillhof, Gillhof 2, 8560 Märstetten Schloss Herdern, Schlossladen, 8535 Herdern
Weitere Produkte, die Schloss Herdern mit den Ich-bin-da Etiketten verkauft, findest du hier: https://www.schlossladen.ch/specials/ich-bin-da/.

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TASCHE

2016 haben wir 5000 Taschen produzieren lassen.
Mit dem Verkauf der „Helena Taschen“ konnten wir insgesamt rund 2000 CHF an den Verein Freunde und Freundinnen von Kokou überweisen. Eine neurologische Klinik in Togo.
Danach kam der Erlös der Taschen dem Projekt «Mutter und Kind in Georgien» zugute.
Weitere Infos unter: www.mte-georgia.ch).
Das Taschenprojekt wurde mitgetragen von LIV ( Leben in Vielfalt Basel), Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee, IG Bluemefritz, Schloss Herdern/TG, der Stiftung Sonnmatt Langenbruck/BL sowie dem Verein Chupferhammer.
„Taschen, Kunst und Produktdesign von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung“ – ein Artikel von Phil-Rouge.ch.

Das Künstlerteam
Das künstlerische Motiv stammt aus einer Zusammenarbeit von Helena und ihrer Mutter Veronika Kisling. Die Wortschöpfung «lachen fest und geduldig» ist von Helena Kisling. Als Helena hört, man möchte gerne damit eine Taschen machen, mit dem man Menschen mit einer Behinderung in Not unterstützt, sagte sie spontan: „ A Lüüt, wo tüend chrämpfle“ (was soviel bedeutet, wie „bitte an Menschen mit Epilepsie“).

Bettwäsche für LIV (Leben in Vielfalt Basel)

Im Frühjahr 2019 durften wir zur Eröffnung des neuen Wohnheims vom LIV (Leben in Vielfalt Basel) die Bettwäsche gestalten. Aus künstlerischen Motiven diverser Ich bin da Künstlerinnen. U.a. auch von Bewohnern vom LIV und dem neuen Wohnheim. Das war uns eine grosse Ehre und Freude!